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Arbeit und Verdienst

Über das Thema

Der deutsche Arbeitsmarkt war in den vergangenen Jahren im Wandel: Aufgrund des Strukturwandels und der Digitalisierung sind zwar in einigen Branchen Arbeitsplätze abgebaut worden, etwa im Bergbau oder in der Industrie, gleichzeitig sind aber in der digitalen Arbeitswelt viele neue Jobs entstanden. Allerdings suchen trotz der jüngeren Erfolge noch immer Millionen Menschen eine Stelle, obwohl im Zuge des demografischen Wandels Fachkräfte knapp werden. Auch in Zukunft bleibt deshalb das Ziel, die Erwerbsbeteiligung zu steigern, die berufliche Mobilität zu fördern, den Menschen den Einstieg in den Job zu erleichtern und den Fachkräftemangel für die Wirtschaft im Zaum zu halten.

Derweil ändern sich die Anforderungen an die Beschäftigten rasant. Die Digitalisierung und die Internationalisierung prägen die Arbeitswelt. Alternde und heterogene Belegschaften stellen die Personalpolitik vor schwierige Aufgaben. Die Unternehmen sind gut gerüstet, wenn es ihnen gelingt, die unterschiedlichen Anforderungen auszubalancieren.

Die Verdienste von Arbeitnehmern, also die Löhne und Gehälter, können sie mit ihren Arbeitgebern frei verhandeln – teilweise ist der Spielraum dabei durch Tarifverträge begrenzt. Dabei entscheidet die Lohnpolitik auch darüber, wie viele Fachkräfte der Arbeitgeber an sich binden kann. Insgesamt sind die Löhne über die vergangenen Jahre stetig gestiegen, was zu einem Anstieg des Wohlstands geführt hat.

Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

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Frankreich und Deutschland: Mehr Arbeitsvolumen bringt Wachstum
IW-Kurzbericht Nr. 66 23. September 2026 Stefanie Seele

Frankreich und Deutschland: Mehr Arbeitsvolumen bringt Wachstum

Frankreich holt nach Reformen bei der Aktivierung von Jüngeren und Älteren aus der Nicht-Erwerbstätigkeit im Vergleich zu Deutschland auf. In Frankreich wuchs das Arbeitsvolumen und das Bruttoinlandsprodukt legte deutlich stärker zu als hierzulande.

Stefanie Seele IW

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Ein Student kommuniziert über sein Smartphone mit einem KI-Chatbot, während er an einem Schreibtisch mit Laptop, Notizen und Schreibutensilien lernt.
IW-Kurzbericht Nr. 63 19. September 2026 Barbara Engels / Andrea Hammermann

Schatten-KI: Beschäftigte sind schneller als ihre Betriebe

Knapp drei von zehn Beschäftigten, die Künstliche Intelligenz (KI) beruflich nutzen, greifen dabei auf Tools zurück, die ihr Arbeitgeber nicht bereitgestellt hat. Diese „Schatten-KI“ ist ein Nachfragesignal.

Barbara Engels / Andrea Hammermann IW

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Homeoffice-Möglichkeiten sind für viele junge Beschäftigte wichtiger geworden.
Pressemitteilung 11. September 2026 Andrea Hammermann et al.

Trotz Krise: Familienfreundlichkeit für 9 von 10 Unternehmen wichtig

Selbst Unternehmen in wirtschaftlich schwieriger Lage lassen nicht von familienfreundlichen Maßnahmen ab, zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). In Zukunft wird die Vereinbarkeit für die Fachkräftesicherung noch wichtiger sein.

Andrea Hammermann / Edgar Schmitz / Oliver Stettes / Thomas Schleiermacher IW

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Frau schaut auf ihre Uhr, um ihre Arbeitszeit im Blick zu haben.
Gutachten 11. September 2026 Andrea Hammermann et al.

Unternehmensmonitor Familienfreundlichkeit 2026

Die Unternehmen in Deutschland stehen unter Druck. Die Vielzahl geopolitischer Krisen, Handelsstreitigkeiten und ein zunehmender internationaler Wettbewerb hinterlassen ebenso ihre Spuren wie die strukturellen Herausforderungen des hiesigen Standorts mit Blick auf hohe Energie- und Arbeitskosten, Mängel in der Infrastruktur und bürokratische Hürden.

Andrea Hammermann / Thomas Schleiermacher / Edgar Schmitz / Oliver Stettes IW

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Prof. Dr. Axel Plünnecke, Leiter des Clusters Bildung, Innovation, Migration

Prof. Dr. Axel Plünnecke

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Dr. Sandra Vogel, Senior Economist für Tarifpolitik und Arbeitsbeziehungen

Dr. Sandra Vogel

Senior Economist für Tarifpolitik und Arbeitsbeziehungen

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Frankreich und Deutschland: Mehr Arbeitsvolumen bringt Wachstum
IW-Kurzbericht Nr. 66 23. September 2026

Frankreich und Deutschland: Mehr Arbeitsvolumen bringt Wachstum

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Frankreich holt nach Reformen bei der Aktivierung von Jüngeren und Älteren aus der Nicht-Erwerbstätigkeit im Vergleich zu Deutschland auf. In Frankreich wuchs das Arbeitsvolumen und das Bruttoinlandsprodukt legte deutlich stärker zu als hierzulande.

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Warum Migration für Spanien unverzichtbar ist
IW-Kurzbericht Nr. 65 22. September 2026

Warum Migration für Spanien unverzichtbar ist

Simon Gerards Iglesias / Stefanie Schlößer

Spaniens liberale Migrationspolitik wird auch in Deutschland teils kritisch beäugt. Arbeitsmarkt- und Wachstumsdaten zeigen aber, dass Zuwanderung wesentlich zur Ausweitung des Arbeitskräfteangebots beiträgt. Nur so konnte Spaniens Wirtschaft starke Wachstumszahlen erreichen.

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Demografischer Wandel und Migrationswende – qualifizierte Zuwanderer gewinnen und junge Menschen binden

Wir laden Sie herzlich ein zu einer weiteren Folge der virtuellen IW-Veranstaltungsreihe „Resilienz im Epochenbruch“ zum Thema „Demografischer Wandel und Migrationswende – qualifizierte Zuwanderer gewinnen und junge Menschen binden“.

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Schulqualität, Berufsorientierung und Ausbildungseinstieg im Saarland
Gutachten 11. September 2026

Schulqualität, Berufsorientierung und Ausbildungseinstieg im Saarland

Dirk Werner / Regina Flake / Fritz Orange / Axel Plünnecke / Franziska Arndt

Die eingehende Analyse im Rahmen der IW-Studie zur Situation von Schulqualität, Berufsorientierung und anschließendem Übergang in Ausbildung zeigt für das Saarland einen klaren Handlungsdruck beim Übergang von der Schule in Ausbildung und den entsprechenden Voraussetzungen der Schulabgängerinnen und Schulabgänger dafür.

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Unternehmensmonitor Familienfreundlichkeit 2026
Gutachten 11. September 2026

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Mentale Gesundheit in der Ausbildung
Gutachten 2. September 2026

Mentale Gesundheit in der Ausbildung

Franziska Arndt / Regina Flake / Philip Herzer / Dirk Werner / Katja Pöttker

Psychische Gesundheit ist ein Thema, das in den letzten Jahren zunehmend an öffentlicher Aufmerksamkeit gewonnen hat. Junge Menschen fühlen sich vor allem seit der Corona-Pandemie psychisch zunehmend belastet – ein Eindruck, der sich nicht nur in wissenschaftlichen Studien und öffentlichen Debatten, sondern auch im Bildungswesen widerspiegelt.

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Europäische Mindestlohnrichtlinie und Stärkung der Tarifbindung
Gutachten 25. August 2026

Europäische Mindestlohnrichtlinie und Stärkung der Tarifbindung

Hagen Lesch / Lennart Eckle / Sandra Vogel

Die EU-Mindestlohnrichtlinie empfiehlt den EU-Mitgliedstaaten zur Sicherung angemessener Mindestlöhne eine tarifvertragliche Reichweite von 80 Prozent.

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Demografische Krise im Osten - ohne Zuwanderung geht es nicht
IW-Kurzbericht Nr. 56 21. August 2026

Demografische Krise im Osten - ohne Zuwanderung geht es nicht

Philipp Deschermeier / Wido Geis-Thöne

Ohne Migrationsbewegungen würden die ostdeutschen Flächenländer bis zum Jahr 2035 über ein Achtel und bis zum Jahr 2045 über ein Fünftel ihrer Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter zwischen 15 und 66 Jahren verlieren.

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Zuwanderung leistet einen großen Beitrag zur Wertschöpfung im Osten
IW-Kurzbericht Nr. 53 14. August 2026

Zuwanderung leistet einen großen Beitrag zur Wertschöpfung im Osten

Wido Geis-Thöne / Benita Zink

Insgesamt trugen Beschäftigte ohne deutsche Staatsangehörigkeit im Jahr 2025 rund 68,3 Milliarden Euro oder 10,5 Prozent zur Wertschöpfung in Ostdeutschland bei.

Inhaltselement mit der ID 8880