Im Zuge des demografischen Wandels altert die deutsche Gesellschaft und mit ihr die Belegschaften in den Betrieben. Weil zu wenige junge Menschen in den Arbeitsmarkt eintreten und zu viele Beschäftigte zu früh in Rente gehen, herrscht Fachkräftemangel in Deutschland. Daher ist es eine der wichtigsten Aufgaben der Personalabteilungen, Fachkräfte zu sichern. Sie fangen damit in der Regel in ihren eigenen Reihen an und versuchen, ihre Mitarbeiter bis zum gesetzlichen Renteneintrittsalter gesund, motiviert und arbeitsfähig zu beschäftigen. Vielfach bieten sie auch Projekttätigkeiten oder Beratungsverträge für ehemalige Beschäftigte an: Diese werden dann zu einem sogenannten Silver Worker, also einem Erwerbstätigen im Rentenalter.
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Ältere Beschäftigte

Die Babyboomer gehen – und die qualifizierte Arbeitskräftezuwanderung versiegt
2025 kamen netto nur 235.000 Menschen nach Deutschland – 2023 waren es 663.000. Aus den neuen EU-Mitgliedstaaten wandern inzwischen mehr Menschen ab als zu. Darüber diskutieren IW-Direktor Michael Hüther und Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup im Handelsblatt-Podcast „Economic Challenges”.
Michael Hüther im Handelsblatt-Podcast IW

Ältere Beschäftigte im Unternehmen halten
Der demografische Wandel verändert die Personalplanung in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU).
Jurek Tiedemann / Franziska Arndt unter Mitarbeit von Katja Pöttker IW

Immer mehr Frührentner haben hohe Zusatzeinkommen
Wer vorzeitig Rente bezieht, kann seit 2023 unbegrenzt hinzuverdienen. Das nutzen immer mehr Menschen, zeigt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).
Ruth Maria Schüler / Stefanie Seele IW

IW-Bevölkerungsprognose: Statt Wachstum droht Deutschland die Schrumpfung
2045 werden nur noch 81 Millionen Menschen in Deutschland leben. Das liegt vor allem an der sinkenden Zuwanderung, zeigt die Bevölkerungsprognose des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).
Philipp Deschermeier IW
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Die Babyboomer gehen – und die qualifizierte Arbeitskräftezuwanderung versiegt
2025 kamen netto nur 235.000 Menschen nach Deutschland – 2023 waren es 663.000. Aus den neuen EU-Mitgliedstaaten wandern inzwischen mehr Menschen ab als zu. Darüber diskutieren IW-Direktor Michael Hüther und Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup im Handelsblatt-Podcast „Economic Challenges”.
Ältere Beschäftigte im Unternehmen halten
Der demografische Wandel verändert die Personalplanung in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU).
Ingenieurmonitor 2024/II: Der regionale Arbeitsmarkt in den Ingenieurberufen Sonderteil: Ältere Beschäftigte
Der deutliche wirtschaftliche Abschwung im Jahr 2023 hat zunehmend auch Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt für Ingenieure und IT-Fachkräfte – auch wenn weiterhin ein erheblicher Fachkräfte-mangel besteht. Im zweiten Quartal 2024 sank die Gesamtzahl der offenen Stellen im Vergleich zum Vorjahr um 21,2 Prozent auf 136.430.
Beschäftigung kurz vor und nach dem Renteneintritt
Als Folge der demografischen Entwicklung werden in den nächsten zehn Jahren voraussichtlich rund ein Viertel aller Beschäftigten im Maschinenbau in den Ruhestand wechseln. Das entspricht nach aktuellem Stand mehr als 296.000 Personen.
Die Babyboomer gehen in Rente
Die ersten Babyboomer haben bereits das gesetzliche Renteneintrittsalter erreicht. Im Jahr 2036 werden sie vollständig aus dem Erwerbsleben ausgeschieden sein. Der demographische Druck auf den Arbeitsmarkt wächst, gleichzeitig schließt sich das Zeitfenster, in dem geeignete Gegenmaßnahmen Wirkung entfalten können.
Wer will im Rentenalter arbeiten?
Mehr als jeder dritte Beschäftigte kann sich vorstellen, nach dem Renteneintritt zu arbeiten. Die IW-Beschäftigtenbefragung 2024 zeigt, dass dies davon abhängt, wie Arbeitsnehmerinnen und Arbeitnehmer ihr jetziges Arbeitsumfeld erleben und welche Motive für sie handlungsleitend sein könnten, wenn sie die Entscheidung über ihren Eintritt in den Ruhestand treffen werden.
IW-Bevölkerungsprognose 2024
Der demografische Wandel stellt Gesellschaft, Politik und Wirtschaft vor große Herausforderungen. Bevölkerungsprognosen sind dabei die zentrale quantitative Entscheidungsgrundlage, um Lösungsansätze zu entwerfen.
KOFA Kompakt 4/2024: Ältere Beschäftigte am Arbeitsmarkt – wertvolle Erfahrung stärker als Potenzial nutzen
Durch den demografischen Wandel ist die Altersstruktur unter sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in einem Ungleichgewicht. Da 6,7 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte 55 Jahre oder älter sind, wird innerhalb der nächsten zehn Jahre voraussichtlich fast jede bzw. jeder vierte Beschäftigte den Arbeitsmarkt altersbedingt verlassen.
Wer im Alter arbeitet, ist zufriedener
Trotz Krisen ist die Lebenszufriedenheit der deutschen Wohnbevölkerung in den letzten Jahren gestiegen. Dabei äußern ältere Menschen, die einer Erwerbstätigkeit nachgehen, im Durchschnitt eine höhere Lebenszufriedenheit als ältere Menschen, die dies nicht tun.
Ältere Arbeitnehmende
Gerade älteren Leistungsbeziehenden fällt es schwer, schnell wieder im Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Durch Langzeitarbeitslosigkeit droht ihnen soziale Isolation. Welche Methoden helfen ältere Arbeitsuchende wieder zu motivieren? Und welche Förderprogramme schaffen Anreize für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, um bei der Wiedereingliederung älterer Menschen zu helfen? Darüber spricht Christiane Flüter-Hoffmann mit der Servicestelle SGB2.
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