Mehrere 1.000 Seiten Gesetze und Verordnungen erscheinen jedes Jahr im Bundesgesetzblatt. Nicht nur in der staatlichen Verwaltung, auch in der privaten Wirtschaft verursachen die Vorschriften Kosten in Milliardenhöhe. Das IW vergibt den Wissenschaftspreis Bürokratie, um Forschung zu diesem Thema anzuregen.
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Bürokratie

Über das Thema
Die Bürokratie bremst das Wachstum der Wirtschaft und verhindert die Schaffung neuer Arbeitsplätze. Zwar sind viele Regulierungen unerlässlich, etwa wenn es um Arbeitsschutzvorschriften geht. Doch nicht wenige staatliche Vorschriften sind verzichtbar. Auch in Deutschland. Insbesondere die Bürokratie von Steuern lastet schwer auf den Unternehmen, sie allein verursacht 45 Prozent der gesamten Bürokratiekosten. Das Umsatzsteuerrecht beispielsweise verlangt, Rechnungen zehn Jahre lang aufzubewahren. Auch die EU erweist sich als besonders kreativ im Erdenken neuer Vorschriften – häufig ergänzt durch weiterführende Paragrafen der Bundesregierung. Die Regulierungswut verprellt Investoren, die in anderen Ländern meist weniger Gesetze zu beachten haben. Ziel muss eine bessere Regulierung sein.
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Virtuelle Veranstaltungsreihe „Resilienz im Epochenbruch”: Staatsreform und Bürokratieabbau – Regieren im Umbruch
Wir laden Sie herzlich ein zu einer weiteren Folge der virtuellen IW-Veranstaltungsreihe „Resilienz im Epochenbruch“ zum Thema „Staatsreform und Bürokratieabbau – Regieren im Umbruch“.
Klaus-Heiner Röhl IW

Bürokratie in Deutschland
Dieses Kurzgutachten gibt einen Überblick über vorliegende Studien zur Bürokratiebelastung der Unternehmen und der Entwicklung der Bürokratie.
Klaus-Heiner Röhl / Marc Scheufen IW

Bürokratieabbau: „Digitalminister geht Bürokratieabbau sinnvoll an”
Das Entlastungskabinett tagt zum Bürokratieabbau, viel soll geschehen beim Abbau von Hürden und der Vernetzung zwischen Behörden. IW-Bürokratieabbauexperte Klaus-Heiner Röhl sieht gute Ansätze, aber möglicherweise nicht genügend Zeit für die aktuelle Regierung.
Klaus-Heiner Röhl im rbb inforadio IW

Bürokratielasten aus Sicht der deutschen Chemie-, Pharma- und kunststoffverarbeitenden Industrie
Die Unternehmen der Chemieindustrie, der pharmazeutischen Industrie und der kunststoffverarbeitenden Industrie sind durch staatliche Bürokratie hoch belastet.
Klaus-Heiner Röhl / Edgar Schmitz / Miriam Lammers IW
Unsere Experten

Dr. Klaus-Heiner Röhl
Senior Economist für Mittelstandspolitik und Regionalpolitik
Tel: 030 27877-103 Mail: roehlAlle Beiträge
Virtuelle Veranstaltungsreihe „Resilienz im Epochenbruch”: Staatsreform und Bürokratieabbau – Regieren im Umbruch
Wir laden Sie herzlich ein zu einer weiteren Folge der virtuellen IW-Veranstaltungsreihe „Resilienz im Epochenbruch“ zum Thema „Staatsreform und Bürokratieabbau – Regieren im Umbruch“.
Bürokratie in Deutschland
Dieses Kurzgutachten gibt einen Überblick über vorliegende Studien zur Bürokratiebelastung der Unternehmen und der Entwicklung der Bürokratie.
Bürokratielasten aus Sicht der deutschen Chemie-, Pharma- und kunststoffverarbeitenden Industrie
Die Unternehmen der Chemieindustrie, der pharmazeutischen Industrie und der kunststoffverarbeitenden Industrie sind durch staatliche Bürokratie hoch belastet.
Bürokratielasten aus Sicht der deutschen Metall- und Elektroindustrie
Die Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie sind durch staatliche Bürokratie hoch belastet.
Expertengespräch: Bürokratieabbau in der EU – Anspruch und Wirklichkeit
2025 hat die Europäische Kommission die ersten „Omnibus“-Pakete zur Reduzierung von Bürokratie und Berichtspflichten auf den Weg gebracht. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit der EU bis 2029 zu stärken und übermäßige Regulierung gemäß dem Draghi-Bericht abzubauen, der regulatorische Komplexität als wesentliches Innovationshemmnis identifizierte.
Behörden-Digimeter 2026
Die Digitalisierung der Verwaltung in Deutschland kommt weiterhin nur sehr langsam voran, wie die Auswertung der Daten des „Dashboard Digitale Verwaltung“ zeigt.
Unternehmen zwischen Bürokratie und Reformagenda
Allen politischen Beteuerungen zum Trotz beklagen rund 80 Prozent der Unternehmen in Deutschland – ausgehend von einem ohnehin sehr hohen Niveau – wachsende Bürokratielasten. Das System zu reformieren, ist eine extrem komplexe Aufgabe, bei der die „Kettensäge“ nicht hilft.
Bürokratielasten aus Sicht der deutschen Wirtschaft
Die Unternehmen in Deutschland beklagen eine stetig anwachsende Belastung aus bürokratieträchtigen Gesetzen und Verordnungen.
6. Preisverleihung: Wissenschaftspreis Bürokratie
Das Institut der deutschen Wirtschaft verleiht zum sechsten Mal den von seinem Gründungsdirektor, Prof. Dr. habil. Fritz Hellwig, gestifteten „Wissenschaftspreis Bürokratie”.
Ein Tag pro Woche für Bürokratie
Unternehmen in Deutschland klagen über einen „Bürokratie-Burnout“ durch die steigende Anzahl staatlicher Vorgaben in Gesetzen und Verordnungen. Die IW-Beschäftigtenbefragung bestätigt eine Zunahme des organisatorischen Aufwands in den Unternehmen, sodass die von der Bundesregierung angekündigten Reformen dringend notwendig erscheinen.
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