Die Immobilienfinanzierung spielt eine große Rolle für die Finanzmarktstabilität. Schließlich können Überschuldungen aufgrund von Immobilienfinanzierungen nicht nur das eigene Vermögen aufzehren, sondern auch eine Abwärtsspirale in der Gesamtwirtschaft einleiten, wie die Finanzmarktkrise gezeigt hat.
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Immobilienfinanzierung

Über das Thema
Während dies eher für strenge Regeln bei der Kreditvergabe spricht, müssen aber auch die Chancen des Eigentumerwerbs beachtet werden. Dank niedriger Zinsen ist Kaufen fast überall günstiger als Mieten, doch u. a. aufgrund hoher Eigenkapitalanforderungen und Kaufnebenkosten ist Wohneigentum für viele Haushalte unerreichbar.
Je teurer eine Immobilie, desto mehr Eigenkapital benötigen die Käufer: Banken erwarten häufig eine Eigenkapitalquote von mindestens 20 Prozent. Hinzu kommen Nebenkosten von oftmals mehr als 10 Prozent des Kaufpreises für Grunderwerbssteuer, Makler- und Notargebühren. Nur ein Fünftel der Mieter verfügt über ein entsprechendes Vermögen. Der Anteil der Immobilienbesitzer stagniert bei unter 50 Prozent. Um diesen Zielkonflikt zu lösen, könnten zum einen die Erwerbsnebenkosten gesenkt werden, zum anderen aber auch staatliche Nachrangdarlehen gewährt werden, die die Haushalte als Eigenkapital einsetzen können.
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Enteignungspläne: „Es wird eine Kapitalflucht aus Berlin geben”
Die Linke gewinnt die Wahl in Berlin und will große Wohnkonzerne enteignen. IW-Immobilienexperte Michael Voigtländer hält die Folgen für den Wirtschaftsstandort Deutschland für gravierend.
Michael Voigtländer in der Wirtschaftswoche IW

Leichte Stimmungsaufhellung trotz vielfältiger Herausforderungen
Die aktuelle Befragung zum ZIA-IW-Immobilienstimmungsindex (ISI) zeigt nach dem deutlichen Einbruch im Vorquartal eine leichte Erholung. Die Bewertung der Geschäftslage steigt um 2,4 Punkte auf 10,2 Punkte.
Ralph Henger / Michael Voigtländer unter Mitarbeit von Philipp John, Edgar Schmitz und Markus Wotruba* IW

In Großstädten: Bis zu 57 Prozent weniger Mietangebote als 2022
Kaufpreise stagnieren, Mieten steigen deutlich – und das Angebot an Mietwohnungen bleibt in den meisten Großstädten weit unter dem Niveau von 2022, zeigt der Wohnindex des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).
Pekka Sagner / Michael Voigtländer IW

IW-Wohnindex Q2: Mehr Auswahl beim Kauf, anhaltender Druck auf dem Mietmarkt
Der IW-Wohnindex zeigt im zweiten Quartal 2026 eine erneute Verteuerung des Wohnens. Die Kaufpreise steigen zwar nur moderat, die Angebotsmieten legen dagegen weiterhin deutlich zu.
Pekka Sagner / Michael Voigtländer IW
Unsere Experten

Dr. Ralph Henger
Senior Economist für Wohnungspolitik und Immobilienökonomik und Leiter Fin.Connect.NRW
Tel: 0221 4981-744 Mail: henger
Dr. Pekka Sagner
Senior Economist für Wohnungspolitik und Immobilienökonomik
Tel: 0221 4981-881 Mail: sagner
Prof. Dr. Michael Voigtländer
Leiter des Themenclusters Internationale Wirtschaftspolitik, Finanz- und Immobilienmärkte
Tel: 0221 4981-741 Mail: voigtlaender
Laurens Wünsch
Economist für Finanz- und Immobilienmärkte
Tel: 0221 4981-429 Mail: WuenschAlle Beiträge
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Wie die Berliner Vergesellschaftung den Wirtschaftsstandort Deutschland schädigt
Die Berliner Pläne zur Vergesellschaftung privater Wohnungsunternehmen nach Artikel 15 des Grundgesetzes (GG) sind weit mehr als ein lokalpolitisches Experiment.
Stimmungseintrübung stärkt nachfragestarke und resiliente Segmente
Die deutsche Wirtschaft bewegt sich derzeit zwischen Stabilisierung und neuerlichen Belastungen. Zwar konnte das Bruttoinlandsprodukt zu Jahresbeginn leicht zulegen, von einer nachhaltigen Erholung kann jedoch noch keine Rede sein.
Deutschland.Immobilien. Vermieterreport 2026
Der private Vermietungsmarkt in Deutschland wird weiterhin stark von kleinen, langfristig orientierten Vermietern geprägt – dies zeigt der Deutschland.Immobilien Vermieterreport 2026, der auf Angaben von 1.002 privaten Vermietern basiert, die im Februar 2026 befragt wurden.
„Es braucht Planungssicherheit für die Bauwirtschaft”
IW-Immobilienexperte Michael Voigtländer erklärt im Interview mit dem ARD-Morgenmagazin, warum der Wohnungsbau nur langsam vorankommt. Es fehle nach wie vor an Planungssicherheit für die Bauwirtschaft und auch die Reform der KfW-Förderprogramme dauert zu lange.
IW-Wohnindex Q1: Veränderung von Kauf- und Mietpreisen
Der vorliegende IW-Wohnindex untersucht die Entwicklung der Kauf- und Mietpreise für Wohnimmobilien in Deutschland. Der vierteljährig erscheinende Kurzreport präsentiert die Ergebnisse eines hedonischen Preisindex auf der Basis von mehreren Millionen Wohnimmobilieninseraten.
Wo steigen die Wohnimmobilienpreise bis 2035 am stärksten?
In einer neuen Studie des IW wird die Entwicklung der Wertsteigerungen bei Wohnimmobilien bis 2035 prognostiziert. IW-Immobilienexperte Michael Voigtländer erläutert, welche Regionen zu den Gewinnern, und welche zu den Verlierern gehören.
Vier gewinnt beim Wohnungskauf
Iran-Krieg, Zollkonflikte, KI, Inflation, China – die Liste der globalen Unsicherheiten ließe sich noch weiter fortführen. Was heißt dies für Wohnimmobilien, ist die Anlage noch ratsam? Darüber sprechen IW-Immobilienexperte Michael Voigtländer und Moderator Hauke Wagner im 1aLage Podcast.
Abwärtstrend setzt sich fort: Erneuter Dämpfer für die Immobilienwirtschaft
Nachdem sich die Einschätzungen der Immobilienwirtschaft bis zum Sommer 2025 kontinuierlich aufgehellt hatten, weisen die Ergebnisse der Befragungen zum ZIA-IW-Immobilienstimmungsindex (ISI) seitdem auf eine Eintrübung hin.
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