Fachkräftemangel ist eines der größten Probleme der deutschen Wirtschaft. Wie Bildung, Qualifizierung und Zuwanderung die Lücke etwas schließen können.
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Fachkräftesicherung
Über das Thema
Der Fachkräftemangel ist eine der größten Herausforderungen für die deutsche Wirtschaft. In vielen Branchen fehlen dringend benötigte Arbeitskräfte, was das Wachstum hemmt und die Unternehmen belastet. Besonders betroffen sind Kinderbetreuung, Sozialarbeit, das Handwerk und das Gesundheitswesen. Im Jahr 2023 blieben über 530.000 Stellen unbesetzt, darunter mehr als 21.000 in der Kinderbetreuung und 18.000 in der Sozialarbeit und Bauelektrik.
Warum fehlen Fachkräfte in Deutschland?
Die Ursachen für den Fachkräftemangel sind vielfältig:
- Demografischer Wandel: Immer mehr Beschäftigte gehen in Rente, während weniger junge Menschen in den Arbeitsmarkt eintreten.
- Steigende Qualifikationsanforderungen: Viele Berufe erfordern spezialisierte Kenntnisse, aber das Bildungssystem passt sich nur langsam an.
- Mangelnde Weiterbildung: Unternehmen investieren nicht genug in die Qualifizierung ihrer Mitarbeiter.
- Schwierigkeiten bei der Fachkräftezuwanderung: Trotz neuer Gesetze gibt es noch immer bürokratische Hürden, die die Integration ausländischer Arbeitskräfte erschweren.
Welche Folgen hat der Fachkräftemangel?
Der Mangel an qualifizierten Arbeitskräften hat weitreichende Auswirkungen:
- Längere Wartezeiten: Ob in Krankenhäusern, Kitas oder auf Baustellen – Personalmangel führt zu Verzögerungen.
- Steigende Arbeitskosten: Unternehmen müssen höhere Löhne zahlen, um Fachkräfte zu halten, was besonders für kleine und mittlere Betriebe eine Herausforderung ist.
- Wettbewerbsnachteile: Wenn Unternehmen keine Mitarbeiter finden, können sie weniger produzieren und verlieren Marktanteile.
Wie kann der Fachkräftemangel gelöst werden?
Um den Fachkräftemangel zu bekämpfen, sind verschiedene Maßnahmen notwendig:
- Gezielte Zuwanderung: Das neue Fachkräfteeinwanderungsgesetz soll den Zugang ausländischer Fachkräfte erleichtern, muss aber durch schnellere Anerkennungsverfahren ergänzt werden.
- Bessere Bildung und Weiterbildung: Mehr praxisnahe Ausbildung und gezielte Qualifizierungsprogramme helfen, mehr Menschen für Mangelberufe zu gewinnen.
- Flexiblere Arbeitsmodelle: Ältere Arbeitnehmer sollten bessere Möglichkeiten haben, länger im Beruf zu bleiben.
- Attraktivere Arbeitsbedingungen: Höhere Löhne allein reichen nicht – es braucht auch bessere Arbeitszeiten und Entwicklungsmöglichkeiten.
- Einsatz von Technologie: Digitalisierung und Automatisierung können helfen, den Mangel in bestimmten Bereichen auszugleichen.
Fazit: Zukunft sichern durch gezielte Maßnahmen
Der Fachkräftemangel ist ein ernstes Problem, das nur durch eine Kombination aus Bildung, Zuwanderung, besseren Arbeitsbedingungen und technologischem Fortschritt gelöst werden kann. Unternehmen und Politik müssen gemeinsam handeln, um den Standort Deutschland wettbewerbsfähig zu halten. Wer frühzeitig auf Qualifizierung und moderne Arbeitsmodelle setzt, hat langfristig die besten Chancen, sich gegen den Fachkräftemangel zu wappnen.
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Von Helfer zu Fachkraft – Fachkräftepotenziale der Höherqualifizierung
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Die Berechnungen von Geis-Thöne et al. (2025) zu den volkswirtschaftlichen Effekten internationaler Studierender im Auftrag des DAAD zeigen, wie sehr sich die Ausbildung internationaler Studierender für Deutschland rechnet.
Wido Geis-Thöne IW
Unsere Experten

Melanie Behrendt
Teamleiterin Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung
Tel: 0221 4981-702 Mail: behrendt

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Tel: 0221 4981-217 Mail: burstedde
Carlotta Cohnen
Referentin für internationale Berufsbildung
Tel: 0221 4981-595 Mail: Cohnen
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Tel: 0221 4981-538 Mail: eschholz
Dr. Regina Flake
Teamleiterin Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung
Tel: 0221 4981-840 Mail: flake
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Tel: 0221 4981-855 Mail: judith.lehr
Donya Nielab Hamid
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Tel: 0221 4981-467 Mail: hamid
Annette Herder
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Tel: 0221-4981-876 Mail: Herder
Sarah Hornickel
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Tel: 0221 4981-887 Mail: hornickel
Susanne Jacobs
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Tel: 0221 4981-239 Mail: jacobs
Dr. Anika Jansen
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Tel: 0221 4981-681 Mail: jansen

Sabine Köhne-Finster
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Tel: 0221 4981-862 Mail: Koehne-Finster
Kristina Konze
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Tel: 0221 4981-723 Mail: Konze
Kerstin Krey
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Tel: 0221 4981-833 Mail: krey
Louisa Marie Kürten
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Tel: 0221 4981-204 Mail: kuerten
Gero Kunath
Economist für China, Schwellenländer und Fachkräftesicherung
Tel: 0221 4981-568 Mail: Kunath

Gesina Leininger
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Tel: 0221 / 4981-325 Mail: leininger
Benjamin Lenz
Referent für Lernmedien und Social Media Netzwerk Q
Tel: 0221 4981-728 Mail: benjamin.lenz
Beate Locker
Referentin im Projekt Netzwerk Q
Tel: 0221 4981-411 Mail: locker
Dr. Lydia Malin
Senior Economist für Qualifizierung und Fachkräftesicherung
Tel: 0221 4981-850 Mail: malin
Dr. Christoph Metzler
Senior Economist für Ausbildung und Fachkräftesicherung
Tel: 0221 4981-871 Mail: metzler
Fritz Orange
Referent für Fachkräftesicherung
Tel: 0221 4981-478 Mail: Orange
Prof. Dr. Axel Plünnecke
Leiter Themencluster Bildung, Innovation, Migration
Tel: 0221 4981-701 Mail: pluennecke
Valeria Quispe
Economist für Qualifizierung und Fachkräftesicherung
Mail: Quispe
Paula Risius
Senior Economist für Qualifizierung und Fachkräftesicherung
Tel: 0221 4981-680 Mail: risius
Maren Schulte
Referentin für Aus- und Weiterbildung Netzwerk Q
Tel: 0221 4981-342 Mail: schulte
Fabian Semsarha
Referent für Fachkräftesicherung
Tel: 030 27877-137 Mail: semsarha
Sibylle Stippler
Leiterin Themencluster Berufliche Qualifizierung und Fachkräfte
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Dr. Kristina Stoewe-Baars
Referentin für Berufliche Qualifizierung und Fachkräfte im Projekt Passgenaue Besetzung
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Irena Theuer
Senior Referentin für Aus- und Weiterbildung Netzwerk Q
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Leonie Walder
Referentin für Projektmanagement
Tel: 0221 4981-903 Mail: Walder
Dirk Werner
Leiter des Themenclusters Berufliche Qualifizierung und Fachkräfte
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Letizia Şenli
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