Die anstehende Transformation unserer Ökonomie verdient das Prädikat „groß“, weil es um nicht weniger als den Abschied von den fossilen Grundlagen des industriellen Zeitalters geht. Damit verbindet sich die Einschätzung, dass dieser volkswirtschaftliche Strukturwandel tiefgehende gesellschaftliche Wirkungen entfalten wird.
Regieren mit der Transformationsgeneration: Entlastung vom Absoluten
in: Korte, Karl-Rudolf / Richter, Philipp / von Schuckmann, Arno (Hrsg.) Regieren in der Transformationsgesellschaft
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
Die anstehende Transformation unserer Ökonomie verdient das Prädikat „groß“, weil es um nicht weniger als den Abschied von den fossilen Grundlagen des industriellen Zeitalters geht. Damit verbindet sich die Einschätzung, dass dieser volkswirtschaftliche Strukturwandel tiefgehende gesellschaftliche Wirkungen entfalten wird.
Eine Generation muss im wesentlichen diese Transformation leisten und steht deshalb vor einer drohenden Überforderung. Der Versuch, Produktion und Konsum, im Grunde aber unsere gesamte Lebensweise auf eine andere energetische und rohstoffliche Basis zu stellen, fordert jeden und verursacht enorme Kosten sowie beachtliche Chancen, die allerdings ungleich über die Regionen, Branchen und Kompetenzen verteilt sein werden. Um die Lasten für die Transformationsgeneration tragbar zu machen, müssen alle Innovationspotenziale mobilisiert und über eine investitionsorientierte Verschuldung des Staates generationengerecht ermöglicht werden.
Regieren mit der Transformationsgeneration: Entlastung vom Absoluten
in: Korte, Karl-Rudolf / Richter, Philipp / von Schuckmann, Arno (Hrsg.) Regieren in der Transformationsgesellschaft
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
Reformdebatte: Warum die Rente mit 63 abgeschafft werden muss
Zerbröselt der Rentenkompromiss, wenn die Bundesregierung doch an der vorzeitigen Rente für besonders langjährig Versicherte festhält? IW-Ökonomin Ruth Maria Schüler erklärt im Interview, warum es wichtig ist, alle Punkte des Pakets umzusetzen.
IW
Die Abwärtsspirale
Knut Bergmann, Leiter des IW-Hauptstadtbüros, erklärt, dass es gerade in strukturschwachen Regionen wie Sachsen-Anhalt zu wenig Ärzte, Pfleger, Handwerker und Dienstleister geben wird, wenn die AfD ihre Abschottungspolitik wahrmachen sollte.
IW