Kinderbetreuung ermöglicht es den Eltern, Familie und Beruf zu vereinbaren und im gewünschten Umfang erwerbstätig zu werden. Zudem verbessert die frühe Förderung die Chancen der Kinder im späteren Leben.
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Kinderbetreuung

Über das Thema
Allerdings reichen die Betreuungskapazitäten für unter Dreijährige und die Ganztagsplätze für Schulkinder derzeit bei weitem noch nicht aus. Zwar schreitet der Ausbau der Infrastruktur voran. Gleichzeitig steigen aufgrund der veränderten Familienmodelle, der höheren Geburtenzahlen und der Zuwanderung aber auch die Bedarfe.
Ziel des weiteren Betreuungsausbaus darf es dennoch nicht nur sein, eine ausreichende Zahl an Plätzen zur Verfügung zu stellen. Auch eine hohe pädagogische Qualität der Angebote muss sichergestellt werden. Dazu sollte die Ausstattung der Einrichtungen mit qualifiziertem Personal gestärkt und die Aus- und Weiterbildung der Erzieher verbessert werden.
Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

„Wir brauchen eine Gesellschaft, die Kinder wertschätzt“
Zur demografischen Schieflage und der daraus entstehenden Probleme plädiert IW-Bildungsexperte Axel Plünnecke im Interview mit der Tagespost dafür, die Gesundheits- und Pflegesysteme „demografiefest“ zu machen.
Axel Plünnecke in der Tagespost IW

Nutzung der Elternzeit durch Mütter und Väter
Während in den letzten Jahren viel über das Elterngeld diskutiert wurde, fristet die Elternzeit in der öffentlichen Wahrnehmung ein Schattendasein. Dies geht teilweise darauf zurück, dass über ihre Inanspruchnahme sehr wenig bekannt ist.
Wido Geis-Thöne IW

Nutzung digitaler Medien von Kindern und Jugendlichen
Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels wird es für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland immer wichtiger, dass Kinder und Jugendliche in Deutschland die bestmögliche Bildung erhalten, um sich später erfolgreich am Arbeitsmarkt positionieren zu können.
Christina Anger / Julia Betz / Axel Plünnecke IW

Grundschulen: 150.000 neue Ganztagsplätze in Westdeutschland nötig
In Westdeutschland besteht erheblicher Ausbaubedarf bei der Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder. In Ostdeutschland und in Hamburg reichen die bestehenden Kapazitäten hingegen aus. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).
Wido Geis-Thöne IW
Unsere Experten

Dr. Wido Geis-Thöne
Senior Economist für Familienpolitik und Migrationsfragen
Tel: 0221 4981-705 Mail: geis
Prof. Dr. Axel Plünnecke
Leiter Themencluster Bildung, Innovation, Migration
Tel: 0221 4981-701 Mail: pluenneckeAlle Beiträge
Nutzung der Elternzeit durch Mütter und Väter
Während in den letzten Jahren viel über das Elterngeld diskutiert wurde, fristet die Elternzeit in der öffentlichen Wahrnehmung ein Schattendasein. Dies geht teilweise darauf zurück, dass über ihre Inanspruchnahme sehr wenig bekannt ist.
Nutzung digitaler Medien von Kindern und Jugendlichen
Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels wird es für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland immer wichtiger, dass Kinder und Jugendliche in Deutschland die bestmögliche Bildung erhalten, um sich später erfolgreich am Arbeitsmarkt positionieren zu können.
Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder
Mit dem Ganztagsförderungsgesetz (GaFöG) wurde im Jahr 2021 für ab dem Schuljahr 2026/2027 eingeschulte Kinder ein Rechtsanspruch auf einen Ganztagsbetreuungsplatz während der ersten vier Schuljahre beschlossen.
Öffentliche Ausgaben für die Betreuung im Ländervergleich
In den Bundesländern wird unterschiedlich viel in die frühkindliche Bildung investiert. Setzt man die öffentlichen Ausgaben für die Kitas und Tageseltern im Jahr 2023 ins Verhältnis zur Zahl der unter Sechsjährigen, ergibt sich für Brandenburg mit 12.145 Euro der höchste und für Baden-Württemberg mit 8.590 Euro der niedrigste Wert. Der Hauptgrund sind unterschiedliche Betreuungsquoten im Alter unter drei Jahren.
300.000 Betreuungsplätze für unter Dreijährige fehlen
Hatte die Zahl der unter Dreijährigen in institutioneller Betreuung im Jahr 2023 mit 857.000 ihren Höchststand erreicht, ist sie bis zum Jahr 2025 wieder um 56.000 oder 6,5 Prozent auf nur noch 801.000 gesunken.
Die ökonomische Bedeutung der psychischen Gesundheit von Schülern
Für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland wird es immer wichtiger, dass junge Menschen die bestmögliche Bildung erhalten. Doch psychische Belastungen während der Schulzeit haben zugenommen.
Sozioökonomische Segregation und Kitaversorgung: Eine georeferenzierte Analyse deutscher Städte
Angesichts des hohen Niveaus sozioökonomischer Segregation in vielen deutschen Städten stellt sich die Frage nach der Verteilung sozialer Infrastruktur über soziodemografisch unterschiedlich geprägte Stadtteile.
Bildungsimpulse für mehr Wachstum - ein ökonomischer Blick auf ausgewählte Bildungsbereiche
Deutschland steht vor tiefgreifenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Umbrüchen, die durch Demografie, Digitalisierung, Dekarbonisierung und Deglobalisierung getrieben werden. Um die Innovationskraft und Wachstumsdynamik zu stärken, sind verstärkte Investitionen in Bildung nötig.
Regionale Disparitäten bei den Entwicklungen der Platzbedarfe in Kitas und Schulen
Wie sich die Platzbedarfe in Kitas und Schulen entwickeln, hängt vorwiegend von der demografischen Ausgangslage in den Regionen ab. Diese wird wiederum maßgeblich vom Verlauf der Geburtenzahlen bestimmt.
Kita-Versorgungsungleichheiten – eine Analyse auf Stadtteilebene
Der Zugang zu frühkindlicher Bildung hängt auch in Deutschland stark von der sozio-ökonomischen Segregation der Städte ab. Innerhalb derselben Stadt gibt es in wohlsituierten Vierteln im Durchschnitt ein Drittel mehr Kitas pro Anzahl Kinder als in sozio-ökonomisch prekären Räumen.
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